Nach den ersten Erlebnissen mit meinen Kindern auf San Cristóbal und Santa Cruz widme ich mich wieder meiner Arbeit als Galápagos-Spezialist. Auf meiner Reise im Sommer 2025 nutze ich die Gelegenheit, verschiedene Kreuzfahrtschiffe persönlich kennenzulernen. Besonders gespannt bin ich auf den Besuch der Hermes, die zu den luxuriösesten Schiffen auf Galápagos zählt.
Ich möchte mir selbst ein Bild von den Suiten, den Einrichtungen und dem besonderen Ambiente an Bord machen. Denn gerade bei einer exklusiven Galápagos-Reise sind es oft die Details, die den Unterschied ausmachen.
Willkommenstafel am Kanal zwischen Baltra und Santa Cruz – Foto: Markus Mathys
Unterwegs zum Luxuskatamaran Hermes
Auf persönliche Einladung der Reederei besuche ich den im April 2025 fertiggestellten Luxuskatamaran Hermes. Das Schiff liegt im Itabaca-Kanal zwischen den Inseln Santa Cruz und Baltra.
Mit dem Taxi fahre ich von Puerto Ayora quer über die Insel Santa Cruz bis zum vereinbarten Anlegesteg. Dort werde ich von einem der Beiboote der Hermes abgeholt und zum Schiff gebracht. Schon die Anfahrt ist ein besonderes Erlebnis, denn ich freue mich darauf, diesen aussergewöhnlichen Luxuskatamaran endlich persönlich zu besichtigen.
Unterwegs zur Hermes – Foto: Markus Mathys
Persönlicher Empfang an Bord der Hermes
Auf dem Luxuskatamaran Hermes werde ich vom Kapitän persönlich mit einem Glas Champagner empfangen. Da die nächsten Gäste erst am folgenden Tag erwartet werden, ist das Schiff heute noch ohne Passagiere und wird für die nächste Abfahrt vorbereitet.
Diese Gelegenheit ist für mich ideal: Gemeinsam mit dem Kapitän und der Gästebetreuerin besichtige ich in aller Ruhe die Suiten, die Aufenthaltsbereiche, die Brücke, die Küche und sogar den tiefer gelegenen Maschinenraum. So erhalte ich einen umfassenden Einblick in die Ausstattung und die technischen Bereiche des aussergewöhnlichen Luxuskatamarans.
Markus Mathys mit dem Kapitän der Hermes – Foto: Markus Mathys
Eine moderne Brücke mit neuester Navigationstechnik
Besonders stolz ist der Kapitän auf die moderne Brücke der Hermes. Sie ist mit hochmodernen Navigations- und Steuerungssystemen ausgestattet, die dem technischen Standard für Schiffe dieser Grösse entsprechen. Bei meinem Besuch darf ich auch diesen wichtigen Bereich des Katamarans kennenlernen. Dabei wird deutlich, wie viel Technik hinter dem komfortablen Reiseerlebnis steckt und welche Bedeutung eine zuverlässige Navigation für die Sicherheit auf See hat.

Markus Mathys auf der Brücke des Luxuskatamarans Hermes – Foto: Markus Mathys
Grosszügige Suiten und durchdachter Komfort
Schon bei dieser ersten Besichtigung wird deutlich, dass die Hermes hinsichtlich Service, Platzangebot und Ausstattung zu den aussergewöhnlichsten Schiffen auf Galápagos zählt. Inzwischen habe ich rund 20 Schiffe persönlich besichtigt. Besonders fällt mir auf, wie grosszügig und durchdacht die Hermes gestaltet ist. Die Räume sind hell und offen, während technische Details wie automatische Türen und eine durchdachte Lichtsteuerung für zusätzlichen Komfort sorgen.
Besonders beeindruckend sind die Suiten. Alle sind grosszügig geschnitten und verfügen über einen begehbaren Kleiderschrank sowie ein geräumiges Badezimmer mit Jacuzzi. Die Betten lassen sich je nach Wunsch als Doppelbett oder als zwei Einzelbetten herrichten. Schon bei dieser ersten Besichtigung wird deutlich, dass die Hermes in puncto Platzangebot und Ausstattung neue Massstäbe setzt.
Suite an Bord der Hermes – Foto: Markus Mathys
Frühstück auf dem privaten Balkon mit Meerblick
Von ihrem Bett aus geniessen die Gäste durch die deckenhohen Panoramafenster den Blick auf ihren privaten Balkon und die dahinterliegende Inselwelt von Galápagos. Die grossen Fenster lassen viel Tageslicht in die Suite und schaffen eine angenehme Verbindung zwischen Innenraum und Natur.
Die Gästebetreuerin erzählt mir, dass viele Gäste überrascht sind, wenn ihnen angeboten wird, das Frühstück auf ihrem privaten Balkon zu geniessen.
Mein persönlicher Tipp: Falls Sie selbst einmal mit der Hermes die Galápagos-Inseln bereisen, sollten Sie sich dieses besondere Erlebnis nicht entgehen lassen. Geniessen Sie Ihr Frühstück auf dem privaten Balkon mit Blick auf den Pazifik und die einzigartige Tierwelt des Archipels.
Blick vom Bett auf den privaten Balkon – Foto: Markus Mathys
Kulinarischer Genuss auf dem Oberdeck
Wenn es Wind und Wetter zulassen, werden die Mittagessen auf dem Oberdeck unter dem festen Sonnenschutz serviert. Für jede Suite ist ein eigener Tisch vorgesehen, sodass die Gäste ihre Mahlzeiten auch zu zweit in privater Atmosphäre einnehmen können. Dabei geniessen sie die frische Meeresluft und den Blick auf die faszinierende Inselwelt von Galápagos.
Auf dem Oberdeck des Luxuskatamarans Hermes – Foto: Markus Mathys
Entspannung im beheizten Jacuzzi
Je nach Jahreszeit kann es auf den Galápagos-Inseln, insbesondere beim Schnorcheln im Meer, durchaus etwas kühl werden. Dafür stehen Ihnen an Bord Schwimmanzüge zur Verfügung.
Umso schöner ist es, nach einem Schnorchelausflug auf das Sonnendeck zurückzukehren und sich im beheizten Jacuzzi aufzuwärmen. Bei einem Glas Wein, einem Bier oder etwas Champagner lässt sich die letzte Schnorcheltour entspannt Revue passieren. Wer es lieber privater mag, kann sich stattdessen in den eigenen Jacuzzi auf dem Balkon seiner Suite zurückziehen.
Auf der Hermes haben Sie die freie Wahl: Entspannen Sie in geselliger Atmosphäre auf dem Sonnendeck oder geniessen Sie Ihre ganz persönliche Auszeit in der Privatsphäre Ihrer Suite.
Jacuzzi auf dem Sonnendeck der Hermes – Foto: Markus Mathys
Galápagos-Kaffee und eine Einladung für die Zukunft
Kaffeedegustation an Bord der Hermes – Foto: Markus Mathys
Zum Abschluss meines Besuchs auf dem Luxuskatamaran Hermes überraschen mich der Kapitän und die Gästemanagerin mit einer besonderen Einladung: Bevor ich das Schiff verlasse, darf ich den hauseigenen Kaffee probieren.
Sie erzählen mir, dass der Kaffee teilweise direkt auf den Galápagos-Inseln angebaut und eigens für die Hermes geröstet wird. Dabei berichte ich den beiden von meinen Erfahrungen mit anspruchsvollen Reisenden, die sich für solche exklusiven Kreuzfahrten entscheiden. Gerade diese Gäste schätzen es besonders, wenn ihnen am Morgen ein wirklich guter Kaffee serviert wird.
Nach der Kostprobe kann ich ihnen bestätigen, dass der Kaffee an Bord ausgezeichnet schmeckt. Selbstverständlich wird er in verschiedenen Varianten zubereitet, sodass auch hier individuelle Wünsche berücksichtigt werden.
Bei der Verabschiedung laden mich der Kapitän und die Gästemanagerin herzlich ein, bei Gelegenheit selbst einmal eine Kreuzfahrt mit der Hermes zu unternehmen. So könnte ich nicht nur das Schiff, sondern auch den Alltag und die Abläufe an Bord während einer Reise kennenlernen. Damit steht eine weitere spannende Erfahrung auf meiner persönlichen Checkliste für die kommenden Jahre.
Ich bedanke mich herzlich für die Gastfreundschaft und verabschiede mich von den beiden. Der Fahrer des Beiboots wartet bereits auf mich. Er bringt mich zurück zum Ufer, von wo aus ich mit dem Taxi quer über die Insel nach Puerto Ayora zurückfahre.
Dort warten meine Kinder bereits mit gepackten Koffern auf mich. Unser nächstes Abenteuer steht unmittelbar bevor: eine siebentägige Kreuzfahrt auf der Tribute. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Wir werden die einzigen Gäste an Bord sein!
Begleiten Sie mich im dritten und letzten Teil meines Reiseberichts auf unserer siebentägigen Kreuzfahrt mit der Tribute. Erfahren Sie, wie es sich anfühlt, ein Schiff dieser Klasse ganz für sich allein zu haben.
Die Galápagos-Reise in drei Teilen
- Galápagos-Reise von Markus Mathys – Teil 1: Ankunft und erste Entdeckungen
- Galápagos-Reise von Markus Mathys – Teil 2: Das Luxusschiff Hermes
- Galápagos-Reise von Markus Mathys – Teil 3: Sieben Tage ganz privat auf der Tribute
